Autor Thema: WW2-Team anyone?  (Gelesen 7693 mal)

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Offline Aichi

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Re:WW2-Team anyone?
« Antwort #15 am: 22:07, Mo 05. Nov. 2012 »
Ich hab ein Buch über die Kämpfe im Nordöstlichen Niederösterreich. Ich sag nur eins, eine Ortschaft weiter von mir war die Hauptkampflinie und bei uns war die SS.

Offline Falcon

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Re:WW2-Team anyone?
« Antwort #16 am: 12:01, Mi 07. Nov. 2012 »
Zitat von Schuster:

Zitat
Hi Martin!
We just visited big military show and i was talking with some other supplier, none ot them have seen the same type of replica fabric. Sorry Martin, we can not help you!

Sergei

Muss ich wohl trident versuchen.
cYa,

Martin


Offline humpel

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Re:WW2-Team anyone?
« Antwort #17 am: 20:52, Mi 02. Jan. 2013 »
Damits nicht einschläft hab ich folgende Infos aufgestöbert, aufgrund derer ich für die Darstellung der 40. Gardeschützendivision vorantreiben würde:

1941
Die 40. Gardeschützendivision (GSD) wurde als 6. VDV-Korpus in der Roten armee aufgestellt. Zur Geschichte der 6.VDV gibts fast keine Infos, weil die meisenKriegsberichte und Dokumente heute noch unter Verschluss sind. Es ist allerdings bekannt, die 6.VDV aufgrund der damaligen Vorgehensweise bei Fallschirmjger-Operationen zwischen 41 und 42 fast gänzlich aufgerieben worden ist.
 
1942
Im August 1942 wurden die Überbleibsel der 6.VDV als Kader für die Aufstellung zweier neuer Formationen aufgeteilt. Es entstanden die 6. Garde-VDV Division und die 40. Gardeschützendivision, welche der 1. Gardearmee eingegliedert wurden.
Anders als die ursprünglieche Formation aus der sie entstammte war die 40.GSD aber keine Fallschirmjägereinheit, obwohl serwohl einzelne Überbleibsel aus der 6.VDV übernommen wurden.
Nach der Neuaufstellung in Moskau wurde die 40. GSD schließlich der 21. Arme zugeteilt und an die Südwestfront geschickt, wo sie an Operation Uranus (zur Befreiung Stalingads) teilnahm.
Im Zuge der Operation war es die 40.GSD, die den ersten Durchbruch an der Schnittstelle zwischen deutschen und rumänischen Truppen machte.
Nach zwei Monaten harter Kämpfe entlang des Flusses Chir und einer Verlegung zur 4. Panzerarmee und später noch zur 65. Armee waren alle drei Regimenter bis aufjeweils ca. 150 Mann aufgerieben.
 
1943
Nach Operation Uranus wurde die 40.GSD wieder verstärkt und der 5. Panzerarmee zugeteilt, mit der sie während der Belgorod-Kharkov-Offensive die Deutschen aus der Ukraine drängte. Danach wurde sie der 5. Schock-Armee für die Rostov-Offensive zugeteilt. Während dieser Offensive erhielt die Division den Ehrentitel „Yenakiev“ für die Befreiung der gleichnamigen Stadt.
 
1944
Die 40.GSD wurde schließlich 1944 als Teil der 46. Armee in die 2. Ukrainische Front Feldmarschalls Konevs eingegliedert, wo sie an den Südwestoperationen in der Ukraine, der Befreiung Rumäniens und im Oktober an der Debrecen-Kampagne zur Sicherung Ungarns teilnahm. Danach kämpften die Soldaten der 40.GSD  in Budapest von 29.12.1944 bis 13.02.1945.
Für die Teilnahme an der Operation zur Befreiung Budapests wurden die Soldaten der 40.GSD mit der Medaille „Befreiung von Budapest“ ausgezeichnet.

1945
Nach dem Fall von Budapest wurde die 40.GSD in die 4.Gardearmee transferiert, mit der sie in Österreich einmarschierten. Nach zwei Wochen harter Kämpfe zwischen 02.04.1945-13.04.1945 hatte die 40.GSD Wien erobert.
Für die Eroberung Wiens wurden die Soldaten mit der Medaille „Befreiung Wiens“ bedacht.

Obwohl der Krieg sich dem Ende zuneigte und die Deutschen nur mehr auf dem Rückzug waren, wurde die 40.GSD erneut verlegt – diesmal zurück zur 46. Armee, mit der sie schließlich in Jugoslawien und Albanien kämpfen und dort das Kriegsende erlebten.


Kommandeure:
1942 bis 1943 – General-Major A. I. Pastrevich
1943 – General-Major I. I. Shvigin
1943 -- Polkovnik D. V. Kazak
1943 -- Polkovnik K. A. Sergeyev
1943 bis 1944 – General-Major G. F. Panchenko
1944 bis 1945 -- Polkovnik L. S. Bransburg
 
Die 40. Gardeschützendivision ging schließlich als „Yenakiev-Donau“ Schüten Division in die Annalen der Roten Armee ein.


Wär das für euch so ok?
« Letzte Änderung: 22:45, Mi 02. Jan. 2013 von humpel »