Autor Thema: Afghanistan  (Gelesen 2729 mal)

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Offline Maj. Shatokhin

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Afghanistan
« am: 19:09, Di 29. Nov. 2011 »
Markowskij, W.: Heißer Himmel über Afghanistan

Der Autor, als sowjetischer Soldat selbst Teilnehmer am Krieg in Afghanistan, dokumentiert die Operationen der sowjetischen Luftstreitkräfte in dem zwischen 1979 und 1989 stattgefundenen Konflikt. Er gliedert seine Darstellung in die Unternehmungen der Jagdbomber-, Jagdflieger-, Schlachtflieger- und Hubschrauberkräfte. Paperback, viele sw-Fotos, einige sw-Karten, Großformat. 128 Seiten






Jalali, A. A./Grau, L. W.: Afghan Guerrilla Warfare


Unterstützt von mehr als 100 Berichten von Mujahidin-Veteranen und zahlreichen Kartenskizzen, die Orte und Operationen illustrieren, werden die taktischen Maximen und Fähigkeiten der islamischen Guerillas im Kampf gegen die technisch weit überlegende UdSSR untersucht. Darunter Hinterhalte, Überfälle, Artillerieüberfälle, Kampf gegen Helikopter und vieles andere. Englischer Text, Paperback. 419 Seiten






Carew, T.: Jihad!


Der geheime Krieg in Afghanistan. Tom Carow, ein ehemaliger SAS Soldat, nahm als Agent auf Seiten der Mudschahidin am Krieg in Afghanistan teil. Er bereitete die Einrichtung eines Ausbildungscamps in Pakistan vor, nahm an zahlreichen militärischen Unternehmungen teil und organisierte verschiedene Waffengeschäfte. Englischer Text, Paperback. 282 Seiten.


Noch nicht Erschienen






Grau, L. W./Gress, M. A.: The Soviet-Afghan War


Englische Übersetzung eines russischen Generalstabswerkes, das minutiös auf die militärischen Fragen des sowjetisch-afghanischen Krieges eingeht und dabei die Gründe für die sowjetische Niederlage offenlegt. Es werden die einzeln Phasen des Krieges, Organisationsstrukturen und Bewaffnung beider Seiten, Kampftaktiken und die Kampftruppen unterstützenden Dienste beschrieben. Englischer Text, 19 sw-Bilder, 12 Tabellen, 32 Kartenskizzen. 364 Seiten





Wohlgethan, A.: Endstation Kabul

Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht
Afghanistan ist eine tickende Zeitbombe für die 3000 dort stationierten deutschen Soldaten. In seinem packenden Tatsachenbericht schildert der Soldat Achim Wohlgethan lebendig, authentisch und kenntnisreich seinen Einsatz in Kabul. Weil es keine Evakuierungsmöglichkeiten für die Truppe gibt, die Ausrüstung mangelhaft ist und die Führung sich mitunter mehr um "political correctness" als um die Sicherheit ihrer Leute sorgt, geraten Soldaten unnötig in Lebensgefahr. Eindrücklich wird geschildert, dass die Bundeswehr die Gefährlichkeit ihrer Mission herunter spielt und die Soldaten oft moralisch, politisch und juristisch im Stich gelassen werden.

288 Seiten; Broschur








Wohlgethan, A.: Operation Kundus


Mein zweiter Einsatz in Afghanistan
Mit seinem Insiderbericht bringt er uns nicht nur die Lage in dem umkämpften Land, sondern auch die Mängel der Bundeswehr und die Probleme der Soldaten in ihrem gefährlichen Einsatz nahe.» Wohlgethans Bericht hat eine ganz neue Plattform für die Diskussion über den Afghanistan-Einsatz geschaffen. Es ist ein besonderes Verdienst des Buches, dass es für die Binnensicht der Truppe eine Öffentlichkeit geschaffen hat.« taz

260 Seiten; Paperback; einzelne Farb-Fotos








Я Российский МорПех мне на всё наплевать, С автоматом в руках я иду..

Offline vik

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Re:Afghanistan
« Antwort #1 am: 20:15, Di 29. Nov. 2011 »
"Ein Jahr im Krieg" auch sehr Interesantes Buch, habe selbst vor meinem Einsatz in Afghanistan furchgelesen, kann ich nur Empfehlen!

Offline NEIL

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Re:Afghanistan
« Antwort #2 am: 23:50, Di 29. Nov. 2011 »
Die beiden Bücher von Achim Wohlgethan kann ich nur empfehlen. Ein erschreckender Blick hinter die Kulissen.

Offline Maj. Shatokhin

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Re:Afghanistan
« Antwort #3 am: 15:14, Di 31. Jan. 2012 »
Friedrich Engels - Rapper aus 19 Jahrhundert  ;)
Geschrieben um den 10. August 1857
Aus dem Englischen.


http://www.mlwerke.de/me/me14/me14_073.htm

..Zu diesem Fürsten wurde 1835 Hauptmann Alexander Burnes als Gesandter geschickt, als Rußland und England in Persien und Zentralasien gegeneinander intrigierten. Er schlug ein Bündnis vor, das Dost Muhammad nur zu bereitwillig akzeptierte; aber die englisch-indische Regierung forderte alles von ihm, während sie ihm absolut nichts als Gegenleistung bot. Inzwischen, nämlich 1838, belagerten die Perser mit russischer Hilfe und Beratung Herat, den Schlüssel zu Afghanistan und Indien; ein persischer und ein russischer Agent trafen in Kabul ein, und Dost Muhammad wurde schließlich durch die ständige Ablehnung jeder positiven Verpflichtung seitens der Briten gezwungen, Angebote der anderen Seite entgegenzunehmen. Burnes reiste ab, und Lord Auckland, der damalige General- <78> gouverneur von Indien, entschied sich unter dem Einfluß seines Sekretäs W. Macnaghten, Dost Muhammad für das zu strafen, was er ihm selbst aufgezwungen hatte. Er beschloß, ihn zu entthronen und Schah Schudschah einzusetzen, der zu jener Zeit Pensionär der indischen Regierung war. Es wurde ein Vertrag mit Schah Schudschah und den Sikhs abgeschlossen; der Schah begann eine Armee zu sammeln, die von den Briten bezahlt und von ihren Offizieren geführt wurde, und am Satledsch wurde eine englisch-indische Streitmacht zusammengezogen. Macnaghten sollte, von Burnes unterstützt, die Expedition in der Eigenschaft eines Gesandten in Afghanistan begleiten. Inzwischen hatten die Perser die Belagerung von Herat aufgehoben, und damit entfiel der einzige ernsthafte Vorwand zum Einschreiten in Afghanistan; trotzdem marschierte die Armee im Dezember 1838 in Sind ein und zwang dieses Land zur Unterwerfung und Zahlung eine Tributs zugunsten der Sikhs und Schah Schudschahs. Am 20. Februar 1839 setzte die britische Armee über den Indus. Sie bestand aus etwa 12.000 Mann und einem Lagergefolge von über 40.000, neben den neuen Aufgeboten des Schahs. Im März wurde der Bolan-Paß überschritten; Mangel an Proviant und Fourage begann sich bemerkbar zu machen, die Kamele blieben zu Hunderten am Wege liegen, und ein großer Teil der Bagage ging verloren. Am 7. April näherte sich die Armee dem Khojuk-Paß, überschritt ihn, ohne Widerstand zu finden, und marschierte am 25. April in Kandahar ein, das die afghanischen Fürsten, Brüder von Dost Muhammad, aufgegeben hatten. Nach einer Ruhepause von zwei Monaten rückte Sir John Keane, der Befehlshaber, mit dem Gros der Armee nach Norden vor und ließ eine Brigade unter Nott in Kandahar zurück. Ghasni, das unbezwingbare Bollwerk Afghanistans, wurde am 22. Juli eingenommen, nachdem ein Überläufer die Nachricht gebracht hatte, daß das Tor nach Kabul als einziges nicht zugemauert war; daraufhin wurde es gesprengt und dann die Festung gestürmt. Nach dieser Katastrophe löste sich die Armee, die Dost Muhammad zusammengebracht hatte, sofort auf, und am 6. August öffnet auch Kabul seine Tore. Schah Schudschah wurde mit allen Zeremonien auf den Thron gesetzt, aber die Zügel der Regierung blieben in Händen Macnaghtens, der auch alle Ausgaben Schah Schudschahs aus der indischen Staatskasse bezahlte.

Die Eroberung Afghanistans schien abgeschlossen zu sein, und ein beträchtlicher Teil der Truppen wurde zurückgeschickt. Aber die Afghanen gaben sich keineswegs damit zufrieden, von den Feringhi Kafirs (den europäischen Ungläubigen) beherrscht zu werden, und während der Jahre 1840 und 1841 folgte in den einzelnen Teilen des Landes ein Aufstand dem <79> andern. Die englisch-indischen Truppen waren gezwungen, ständig in Bewegung zu bleiben. Doch Macnaghten erklärte, das sei der normale Zustand der afghanischen Gesellschaft, und schrieb nach Hause, alles sei in Ordnung und die Macht Schah Schudschahs festige sich. Vergeblich waren die Warnungen der englischen Offiziere und anderer politischer Agenten. Dost Muhammad hatte sich im Oktober 1840 den Briten ergeben und wurde nach Indien geschickt; alle Aufstände während des Sommers 1841 wurden erfolgreich unterdrückt, und gegen Oktober beabsichtigte Macnaghten, der zum Gouverneur von Bombay ernannt worden war, mit einer anderen Truppeneinheit nach Indien abzuziehen. Da aber brach der Sturm los. Die Besetzung Afghanistans kostete dem indischen Schatzamt jährlich 1.250.000 Pfund Sterling: 16.000 Soldaten - die englisch-indischen und die Truppen Schah Schudschahs - in Afghanistan mußten bezahlt werden; weitere 3.000 lagen in Sind und am Bolanpaß; Schah Schudschahs königlicher Prunk, die Gehälter seiner Beamten und alle Ausgaben seines Hofes und seiner Regierung wurden vom indischen Schatzamt bezahlt; und schließlich wurden die afghanischen Häuptlinge aus derselben Quelle subsidiert oder vielmehr bestochen, um zu verhindern, daß sie Unheil stifteten. Macnaghten wurde mitgeteilt, daß es unmöglich wäre, weiterhin diese hohen Geldausgaben beizubehalten. Er versuchte, Einschränkungen vorzunehmen, aber der einzig mögliche Weg, sie zu erzwingen, bestand darin, die Zuwendungen für die Häuptlinge zu beschneiden. An demselben Tage, an dem er das versuchte, stifteten die Häuptlinge eine Verschwörung zur Ausrottung der Briten an, und so war es Macnaghten selbst, der zur Einigung jener aufständischen Kräfte beitrug, die bislang einzeln und isoliert und ohne Übereinstimmung gegen die Eindringlinge gekämpft hatten; übrigens steht ebenfalls fest, daß der Haß auf die britische Herrschaft unter den Afghanen zu dieser Zeit seinen Höhepunkt erreicht hatte.

Die Engländer in Kabul wurden von General Elphinstone befehligt, einem gichtleidenden, unentschlossenen, völlig hilflosen alten Manne, dessen Befehle einander ständig widersprachen. Die Truppen nahmen eine Art befestigtes Lager ein, das eine so große Ausdehnung hatte, daß seine Garnison kaum ausreichte, die Wälle zu besetzen, geschweige denn, noch Abteilungen zum Kampf im offenen Feld zu detachieren. Die Befestigungen waren so mangelhaft, daß Graben und Schutzwehr zu Pferde überwunden werden konnten. Doch dessen nicht genug, wurde das Lager noch von den kaum eine Gewehrschußweite entfernten Höhen beherrscht; um jedoch die Unsinnigkeit der Maßnahmen zu krönen, lagen der gesamte Proviant und alle Medikamente in zwei voneinander getrennten Forts in einiger Ent- <80> fernung vom Lager, die noch dazu durch ummauerte Garten und ein weiteres kleines Fort, das die Engländer nicht besetzt hielten, von ihnen getrennt waren. Die Zitadelle von Kabul, Bala Hissar, hätte feste und ausgezeichnete Winterquartiere für die ganze Armee geboten, doch um Schah Schudschah gefällig zu sein, wurde sie nicht besetzt. Am 2. November 1841 brach der Aufstand los. Alexander Burnes' Haus in der Stadt wurde angegriffen und er selbst getötet. Der britische General <Elphinstone> unternahm nichts, und da der Aufstand auf keine Gegenwehr stieß, gewann er an Stärke. Völlig hilflos, allen möglichen einander widersprechenden Ratschlägen ausgeliefert, brachte Elphinstone sehr bald alles in eine solche Verwirrung, wie sie Napoleon mit den drei Worten ordre, contre-ordre, désordre <Befehl, Gegenbefehl, Verwirrung> bezeichnete. Selbst jetzt wurde Bala Hissar nicht besetzt. Gegen Tausende Aufständischer wurden ein paar Kompanien geschickt und natürlich geschlagen. Das ermutigte die Afghanen noch mehr. Am 3. November wurden die Forts nahe dem Lager besetzt. Am 9. November nahmen die Afghanen das Versorgungsfort (das nur eine Besatzung von 80 Mann hatte), und die Briten waren somit auf Hungerrationen gesetzt. Am 5. sprach Elphinstone bereits davon, freien Abzug aus dem Lande zu erkaufen. Faktisch hatten seine Unentschlossenheit und Unfähigkeit Mitte November die Truppen soweit demoralisiert, daß weder die Europäer noch die Sepoys imstande waren, den Afghanen in offener Feldschlacht zu begegnen. Dann begannen die Verhandlungen, in deren Verlauf Macnaghten bei einer Unterredung mit afghanischen Häuptlingen ermordet wurde. Schnee begann die Erde zu bedecken, der Proviant war knapp. Schließlich wurde am 1. Januar eine Kapitulation unterzeichnet. Alles Geld, 190.000 Pfd.St., mußte den Afghanen ausgehändigt und außerdem noch Wechsel über weitere 140.000 Pfd.St. akzeptiert werden. Mit Ausnahme von 6 Sechspfündern und 3 Gebirgsgeschützen mußte die gesamte Artillerie und die Munition zurückgelassen werden. Ganz Afghanistan mußte geräumt werden. Die Häuptlinge ihrerseits versprachen sicheres Geleit, Proviant und Zugvieh.

Am 5. Januar marschierten die Briten ab, 4.500 Soldaten und ein Lagergefolge von 12.000 Menschen. Ein Tagesmarsch genügte, um die letzten Reste der Ordnung zu zerstören und Soldaten und Lagergefolge zu einem einzigen hoffnungslosen Durcheinander zusammenzuwürfeln, wodurch jeder Widerstand unmöglich gemacht wurde. Schnee und Kälte und der Mangel an Proviant hatten eine Wirkung wie bei Napoleons Rückzug aus <81> Moskau. Doch während die Kosaken in respektvoller Entfernung geblieben waren, wurden die Briten von wutentbrannten afghanischen Scharfschützen gepeinigt, die, mit weitreichenden Luntenschloßgewehren bewaffnet, alle Höhen besetzt hatten. Die Häuptlinge, die die Kapitulation unterzeichnet hatten, waren weder fähig noch willens, die Bergstämme zurückzuhalten. Der Khurd-Kabul-Paß wurde fast der gesamten Armee zum Grab, und der geringe Rest, weniger als 200 Europäer, fiel am Eingang zum Dschagdalok-Paß. Nur ein einziger Mann, Dr. Brydon, erreichte Dschelalabad und konnte über das Vorgefallene berichten. Allerdings hatten die Afghanen viele Offiziere ergriffen und in Gefangenschaft gehalten. Dschelalabad wurde von Sales Brigade verteidigt. Man forderte von ihm die Kapitulation, aber er lehnte es ab, die Stadt zu räumen. Ebenso handelte Nott in Kandahar. Ghasni war gefallen; dort gab es nicht einen einzigen Mann, der irgend etwas von der Artillerie verstand, und die Sepoys der Garnison waren dem Klima erlegen.

Inzwischen hatten die britischen Behörden an der Grenze sofort nach Eintreffen der ersten Nachrichten über die Katastrophe bei Kabul Truppen in Peschawar konzentriert, die zum Entsatz der Regimenter in Afghanistan bestimmt waren. Doch es fehlte an Transportmitteln, und die Sepoys wurden in großer Zahl krank. Im Februar übernahm General Pollock das Kommando, und gegen Ende März 1842 erhielt er neue Verstärkungen. Er überschritt dann den Khaiber-Paß und rückte zum Entsatz Sales nach Dschelalabad vor; hier hatte Sale wenige Tage zuvor die afghanische Belagerungsarmee völlig geschlagen. Lord Ellenborough, der neue Generalgouverneur von Indien, befahl den britischen Truppen, sich zurückzuziehen, aber sowohl Nott als auch Pollock fanden eine willkommene Ausrede in dem Mangel an Transportmitteln. Anfang Juli wurde Lord Ellenborough schließlich durch die öffentliche Meinung in Indien gezwungen, etwas für die Wiederherstellung der nationalen Ehre und des Ansehens der britischen Armee zu tun; dementsprechend genehmigte er ein Vorgehen auf Kabul sowohl von Kandahar als auch von Dschelalabad aus. Etwa Mitte August waren Pollock und Nott hinsichtlich ihrer Bewegungen zu einer Übereinstimmung gelangt, und am 20. August rückte Pollock auf Kabul vor, erreichte Gandamak und schlug am 23. eine Abteilung der Afghanen, überschritt am 8. September den Dschagdalok-Paß, schlug die vereinigten Kräfte des Gegners am 13. bei Tesin und bezog am 15. Lager unter den Wällen von Kabul. Inzwischen hatte Nott am 7. August Kandahar geräumt und war mit seiner ganzen Macht auf Ghasni marschiert. Nach einigen kleineren Treffen schlug er am 30. August eine große Abteilung der <82> Afghanen, besetzte am 6. September Ghasni, das vom Gegner aufgegeben worden war, zerstörte die Befestigungsanlagen und die Stadt, schlug die Afghanen noch einmal in ihrer starken Stellung bei Alidan und gelangte am 17. September in die Nähe von Kabul, wo Pollock sogleich Verbindung mit ihm aufnahm. Schah Schudschah war lange vorher von einem der Häuptlinge ermordet worden, und seither gab es keine reguläre Regierung in Afghanistan; dem Namen nach war Fath Dschung, sein Sohn, König. Pollock schickte eine Kavallerie-Abteilung, um den Gefangenen von Kabul zu Hilfe zu kommen; diesen war es jedoch gelungen, ihre Wache zu bestechen, und sie begegneten der Abteilung unterwegs. Als Zeichen der Rache wurde der Basar von Kabul zerstört, wobei die Soldaten einen Teil der Stadt plünderten und viele Einwohner niedermachten. Am 12. Oktober verließen die Briten Kabul und marschierten über Dschelalabad und Peschawar nach Indien. Fath Dschung, der sich in einer verzweifelten Lage befand, folgte ihnen. Dost Muhammad wurde nun aus der Gefangenschaft entlassen und kehrte in sein Königreich zurück. So endete der Versuch der Briten, in Afghanistan eine ihrer Kreaturen auf den Thron zu setzen.


..und Irgendwie noch aktuell  8)
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Offline vik

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Re:Afghanistan
« Antwort #4 am: 20:40, Di 31. Jan. 2012 »
Nicht schlecht:-) aber auch sehr Traurig, dass so viele Soldaten sterben mussten... :'(

Offline Maj. Shatokhin

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« Letzte Änderung: 14:09, Sa 12. Jan. 2013 von Maj. Shatokhin »
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